GMS-Horgenzell – Collège de Bois-le-Roi

Am Mittwoch, den 7. März 2010 ging es für uns los. 12 Schüler und Schülerinnen der Französischgruppe  durften  nach Bois-le-Roi zum Schüleraustausch fahren.

Bois- le -Roi  ist ein kleiner Ort, der 40 Kilometer von Paris entfernt liegt.  Dieser Schüleraustausch fand zusammen mit der Parkschule in Kressbronn  statt. Wir waren eine stattliche Gruppe von 34 Schülern und Schülereinnen. Seit Herbst beschäftigten wir uns mit dieser Reise. Wir führten Projekte im Unterricht über Paris durch und wir lernten Vokabular, das uns im Alltag helfen sollte. Und vor allem nahmen wir Kontakt zu unseren Austauschpartnern in Frankreich auf, wir schrieben Briefe und Emails. Alles sehr aufregend und neu!

Wir konnten es kaum erwarten, endlich loszufahren.

Die Aufregung bei uns entstand bereits hinter der Grenze Deutschlands. Als wir dann dort am Bahnhof ankamen, freuten wir uns endlich unsere Austauschpartner zu sehen. Mit "Händen und Füßen" wurden Informationen weitergegeben. Wir wunderten uns, dass wir doch so gut verstanden wurden. Also war das Vokabellernen in der Schule doch nicht umsonst gewesen!!!!

Jeder kam in seiner französischen Familie an und erlebte den Alltag dort mit. Wir entdeckten viele Gemeinsamkeiten und auch Unterschiede. Auch das Essen war nicht immer so, wie wir es von zu Hause kannten, aber wir waren neugierig und offen für manches Neue. Auch durften wir einen französischen Schulalltag miterleben. Die Schule in Bois-le- Roi ist ein Collège, d.h eine Gesamtschule, also eine Gemeinschaftschule wie wir sie bei uns kennen. Das dreigliedrige Schulsystem kennen die Franzosen nicht und wir mussten immer erklären, dass es bei uns verschiedene Schultypen gibt. Das fanden sie immer sehr seltsam, denn bei ihnen wird gemeinsam bis zur 10. Klasse gelernt. In der Schule besuchten wir Unterrichtsstunden. Das war für uns sehr interessant, denn alles fand auf Französisch statt und es war nicht immer leicht alles zu verstehen. Das machte uns nichts aus, denn wir verstanden, um was es ging. Am Nachmittag fand dann eine Olympiade mit Basketball, Fußball und Tischtennis statt. Da konnten wir unsere sportliche Seite zeigen.

Was wäre ein Schüleraustausch ohne Besichtigungen, vor allem wenn wir so nahe an Paris sind, der Hauptstadt Frankreichs. An zwei Tagen fuhren wir mit der Métro (U-Bahn) nach Paris und besichtigten den Eifelturm, Sacré Coeur, die Champs-Elysées, Notre- Dame und den Tour Montparnasse.  Wir waren sehr beeindruckt von der Größe der Stadt und auch von den Sehenswürdigkeiten. Es blieb auch noch Zeit, um ein bisschen zu shoppen. Einen Tag lang durften wir sogar das Schloss von Versailles mit unseren Austauschpartnern besichtigen. Am letzten Abend fand noch eine kleine Abschiedsfeier für uns statt. Die Woche war viel zu schnell vorbeigegangen.

Mit vielen Eindrücken und auch persönlichen Erfahrungen sind wir dann, am 14.03. ,wieder Richtung Heimat aufgebrochen. Den Gegenbesuch unserer Austauschpartner im Mai erwarten wir sehnsüchtig. Dann können wir den Franzosen unsere schöne Gegend zeigen.  Für uns war dieser Austausch eine wichtige Erfahrung:  Wir haben neue Freundschaften geschlossen und  haben gelernt, dass Vokabellernen wirklich Sinn macht. Auch die Zusammenarbeit mit der Parkschule in Kressbronn war gut und interessant.  So eine Reise könnten wir noch einmal durchführen. Danke auch unseren betreuenden Lehrerinnen Frau Brison und Frau Buck.

 


 


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